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Vermisste, zugelaufene und zu vermittelnde Katzen in Mindelheim und Umgebung
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Aktuelle News vom Deutsche Tierschutzbund e. V. FINDEFIX


Der Deutsche Tierschutzbund e. V.
fordert Mikrochip-Lesegeräte für Bauhöfe und Straßenmeistereien
Kennzeichnung und Registrierung dienen der eindeutigen Identifizierung.


Immer wieder erreichen uns Beschwerden, dass die Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen wenig bringen, solange z. B. Bauhöfe und Straßenmeistereien tot aufgefundene Tiere nicht auf ihre Kennzeichnungsmerkmale überprüfen. Unzählige Tierhalter leiden manchmal viele Jahre lang unter der Ungewissheit, ob ihr verschwundenes Tier noch am Leben ist oder nicht. Viele hoffen immer noch auf ein Wunder.

FINDEFIX bittet Bauhöfe und Straßenmeistereien um Mithilfe beim Auslesen verunfallter Tiere

Wir von FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, kümmern uns, nachdem ein Tier gekennzeichnet wurde (mittels Mikrochip oder Tätowierung), um die zentrale Registrierung von Haustieren, um sie u. a. im Vermisstenfall schnell wieder an ihre Besitzer zurückvermitteln zu können. Manchmal gehört es leider auch zu unseren Aufgaben, Besitzern die traurige Nachricht über den Tod des geliebten Tieres zu überbringen. Aus diesem Grund wenden wir uns nun vermehrt an Bauhöfe und Straßenmeistereien, denn wir möchten sie darauf hinweisen, wie hilfreich und wichtig es ist, dass Mikrochip-Lesegeräte in Bauhöfen etc. der Städte vorhanden sind und verunfallte Tiere ausgelesen werden.

Tierhalter können keinen Abschied nehmen, wenn sie nicht über den Fund ihres toten Lieblings informiert werden
In der Regel bewahren Bauhöfe die Tiere nur einige Tage lang auf. Dann werden sie „entsorgt“ und die Chance, dass der Halter erfährt, was mit seinem Tier passiert ist, ist unwiderruflich vertan. Verzweifelten Haltern wird somit jede Möglichkeit genommen, abschließen zu können und sich von geliebten Haustieren zu verabschieden. Die traurige Gewissheit über den Verbleib des Tieres ist für viele leichter zu ertragen als die lange ungewisse Wartezeit.

Die Vorteile und Funktionsweise eines Mikrochip-Lesegeräts
Das Mikrochip-Lesegerät tauscht Informationen mit dem mit Radiowellen arbeitenden Mikrochip, der in den reiskorngroßen Transponder eingebaut ist, aus. Da die Transponder meist in der linken Schulter sitzen, müssen Bauhof-Mitarbeiter nur mit dem Scanner darüberfahren, bis es piept und die 15-stellige Nummer des Mikrochips angezeigt wird. Diese muss dann lediglich noch an FINDEFIX übermittelt werden. Um alles Weitere kümmert sich dann der kostenlose Registrierungsdienst des Deutschen Tierschutzbundes.

Ein Mikrochip-Lesegerät kostet ca. 100 Euro. Das Auslesen der Mikrochips erfordert keine besonderen Kenntnisse und kann leicht und schnell erledigt werden. Einzig zu beachten ist, dass bei verunfallten Tieren der implantierte Mikrochip eventuell verrutscht sein könnte, sodass das Lesegerät am besten einmal komplett am Körper des Tieres entlanggeführt wird. Ist das gefundene Tier gechippt oder in den Ohren tätowiert, können die Mitarbeiter uns ganz bequem, kostenlos und ohne großen Aufwand die Nummer des Mikrochips / der Tätowierung mitteilen – entweder per Telefon unter +49 (0) 228 6049635, über unser Kontaktformular oder per E-Mail an info@findefix.com. Wir prüfen, ob das Tier registriert ist und übernehmen den Kontakt zu den Tierhaltern.

Durch das Auslesen der Tiere würden Bauhöfe, Straßenmeistereien etc. die Arbeit von FINDEFIX und auch die Einhaltung der in vielen Regionen bereits eingeführten Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht unterstützen; vor allem aber könnten so viele Tierbesitzer, die ihre Lieblinge vermissen, Gewissheit über den Verbleib des Tieres erlangen.

Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich jederzeit gern an uns wenden.

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TIERSCHUTZ: Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke vom Deutschen Tierschutzbund e.V.

Liebe Tierschutzfreunde,

Weihnachten und das neue Jahr stehen vor der Tür. Alle Jahre wieder weisen wir darauf hin, dass Tiere keine Weihnachtsgeschenke sind, da ein neues Familienmitglied immer gut überlegt sein muss. Leider kommt es immer wieder vor, dass Hunde, Katzen oder Kleintiere als gut gemeinte Geschenke unter dem Weihnachtsbaum landen und schon kurze Zeit später oder bei Beginn der nächsten Ferien im Tierheim landen. Daher die Bitte an Sie: Verschenken Sie lieber einen Tierheimbesuch und lassen Sie sich nach den Feiertagen in Ruhe beraten, welches Tier am besten zu Ihnen passt!

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!

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Bad Wörishofen
Mit einer Schrotflinte auf Kater "Flitzi" geschossen

Bericht: Zeitung
Augsburger Allgemeine

Erst ein Röntgenbild zeigt die Ursache für „Flitzis“ Beschwerden. Die Tierärztin ist entsetzt. Darf auf Katzen angelegt werden? Ein Jäger gibt die Antwort.
Von Ulla Gutmann
Wenn eine Hauskatze mit der Schrotflinte angeschossen wird, erhitzt dies schon die Gemüter. So geschehen, wie jetzt bekannt wurde, in Hartenthal bei Bad Wörishofen. Wie unterschiedlich die Ansichten der behandelnden Tierärztin und der Jägerschaft sind, zeigte sich ebenfalls.

Die Bad Wörishofer Tierärztin Gerda Hitzler hatte Kater Flitzi als kleines Kätzchen bekommen, ihn aufgepäppelt und in gute Hände – nach Hartenthal – weitergegeben. Als der Kater wegen einer verletzten Pfote in Behandlung kam, dachte sie an Rangkämpfe zwischen Katzen. Doch Flitzi litt kurz danach auch an einer Blasenerkrankung, die nicht in den Griff zu bekommen war. Die Tierärztin regte an, den Kater zu röntgen. Auf dem Röntgenbild wurde die Ursache dann sichtbar: Sechs Schrotkugeln steckten im Körper des Tieres. Zwei dieser Kugeln konnten entfernt werden, vier trägt Flitzi weiter in sich.

Konsequenzen bei der Untersuchung von Tieren in Bad Wörishofen

Die Röntgenaufnahme war ein Schock für die Tierärztin, wie sie sagt: „In den letzten 20 Jahren habe ich so etwas noch nicht erlebt! Dass eine Hauskatze bei uns angeschossen wird, war für mich einfach undenkbar“, berichtet sie. Hitzler zieht die Konsequenz aus diesem Vorfall. Sie werde in Zukunft kranke Tiere anderst untersuchen, auch eine Schussverletzung als mögliche Ursache einkalkulieren, sagt sie. Für Gerda Hitzler ist eine Hauskatze kein jagbares Tier. Sie verwies auf den Artikel 17 des Tierschutzgesetzes, nach dem keinem Tier unnötiges Leid zugefügt werden darf.

Flitzi hatte das Glück, dass keine wichtigen Organe verletzt wurden. Doch Bleikugeln sind hochgiftig und auch wenn sie als Schutzreaktion des Körpers mit Gewebe verkapselt werden, gelangen über das Blut permanent Giftstoffe in den Körper, besonders wenn sie mit Gelenkflüssigkeit in Kontakt kommen. Die Besitzerin von Flitzi wollte sich wegen der inzwischen laufenden juristischen Auseinandersetzung nicht äußern, möchte auch ihren Namen nicht in der Zeitung lesen.

Wenn Katzen bei der Beutesuche geschützte Tiere gefährden

Aus Sicht der Jäger äußerte sich Pius Kirner, der in Bad Wörishofen nicht als Jäger aktiv ist. Er ist der frühere Vorsitzende der Kreisgruppe Mindelheim des Bayerischen Jagdverbandes. Kirner beantwortet die Frage wann der Einsatz eines Schrotgewehres sinnvoll ist und wann ein Jäger eine Katze schießt: „Bis zu einer Entfernung von 25 Metern ist der gezielte Schuss mit dem Schrotgewehr tödlich. Das getroffene Tier steht zunächst massiv unter Schock und bevor der bewusste Schmerz einsetzt, ist das Tier tot. Katzen dürfen geschossen werden, wenn sie sich weiter als 300 Meter vom Haus oder der nächsten Siedlung entfernen und offensichtlich wildern.“ Er hätte einmal in der Nähe von Augsburg eine Katze erschossen, weil sie nach und nach die Jungvögel eines Rebhuhns tötete, einer geschützten, bodenbrütenden Vogelart.

Auch Hubert Kienle, der das Jagdrecht im Bereich Hartenthal hat, äußerte sich auf Anfrage. „Ich habe nicht geschossen“, sagt er. „Auch nicht die zwei Jagdkollegen, die ebenfalls Jagdreviere angrenzend an Hartenthal haben“, betonte er. Dies habe er auch schriftlich der Katzenbesitzerin mitgeteilt.

Er habe noch nie auf eine Katze geschossen und auch in den 40 Jahren, seit er auf die Jagd geht, nie Probleme deswegen gehabt, sagt Kienle. Aus seiner Sicht sind Schrotkugeln im Körper eines Tieres aber wegen der Verkapselung nicht so schlimm. Kienle sagte auch, dass mehr als 50 Millionen Vögel jährlich in Deutschland von verwilderten Katzen getötet würden. Der Naturschutzbund Nabu spricht sogar von höheren Zahlen von getöteten Vögeln durch wildernde Katzen.

Wichtig sei ihm, wie er sagte, dass auch in der Zeitung steht, dass Hundebesitzer ihre Tiere im Wald anleinen sollen, da auch bei Bad Wörishofen immer wieder Rehe von wildernden Hunden gerissen würden. Über dieses Problem hatte unsere Zeitung im Frühjahr ausführlich berichtet: Jäger fordert Maulkorbpflicht für Hunde.

Bitte auf >hier< klicken um zur Augsburger Allgemeine zu gelangen
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ACHTUNG: KATZENHASSER IM HÖLLGEHAU IN KRUMBACH UNTERWEGS
Zeugen gesucht!
Belohnung für sachdienloiche Hinweise!

Mein 6 Monate alter Kater wurde mehrfach, vermutlich mit einem Luftgewehr angeschossen und lebensgefährlich verletzt.

TATORT: Höllgehau 36, nahe Umgebung
TATZEIT: 2. und 8. Oktober, vormittags

Hinwise bitte an: 01577 877 27 82
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